Aus: Der Buchstabe Dal
LXIX. (69)
Weg ist mein Herz, und dennoch nichts vom Geschäfte
herauskommt,
Außer mir bin ich, ach! leider daß nicht der Freund
kommt!
Meine Lebenszeit, und diese Bilder verschwinden,
Ohne daß der geringelten Locken Beschwerde zu End'
kommt.
Vieles hatte mein Herz zu sagen dem Winde am Morgen,
Wehe! daß kein Morgen mehr auf finstere Nacht kommt.
Niemals verfehlten sonst ihr Ziel die Seufzer des
Morgens,
Wessen ist die Schuld, daß nie die Wirkung herauskommt?
Leben und Gut hab' ich nicht aufgeopfert dem Freunde,
Weh mir! daß es bei'm Lieben auf solche Kleinigkeit
ankommt.
Weil mit Hafisens Herz ein Jeder so wenig geehrt ward,
Bleibt es im Lockenring, aus dem es nicht mehr
zurückkommt.
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